Studium, Arbeit und das Leben: alles was in einen Blog gehört.
Studying, work and the real life: everything a good Blog needs.
Mittwoch, 31. Dezember 2008
Mittwoch, 24. Dezember 2008
Montag, 15. Dezember 2008
I shoe you!
Georgienkonflikt-UpDate!
Montag, 1. Dezember 2008
Mehr Bilder von der Insel
Sonntag, 16. November 2008
Bildungslückenfüllerkommentar
So ganz falsch sind beide Argumente nicht. Die Schulen und Universitäten sind schlecht ausgebaut und können auf lange Sicht (meiner Meinung nach) nicht auf internationaler Ebene mithalten. Die Schulen müssen um jedes Gramm Silicium in ihren Klassenräumen – zum Teil in den Elternhaushalten der Schüler – betteln und Anschaffungen an Universitäten werden nur zögerlich genehmigt. Für Personen, die sich eine Universität nicht vorstellen können: Eine Universität ist wie eine kleine Stadt. Sie braucht Bücher, Gebäude, Lehrpersonal, Forschung, Verwaltung und Diverses anderes. Um dies alles zu versorgen stehen einer Uni verschiedene Geldtöpfe zur Verfügung, die von unterschiedlichen Quellen zu unterschiedlichen Bedingungen und Zwecken gespeist werden. Nun müssen jedes Jahr eine Menge Printmaterialien (Bücher, Zeitungen, Magazine, Statistiken, …) angeschafft werden, damit Forschung und Lehre arbeiten können. Gleichzeitig muss das Personal bezahlt und Gebäude gebaut werden, damit gearbeitet werden kann. Studiengebühren (ein RICHTIG RIESIGER Batzen Geld) sind aber Beispielsweise daran gebunden, dass sie nicht für neue Prunkbauten sondern Beispielsweise neue Overheadprojektoren oder Softwarelizenzen für Studenten ausgegeben werden.
Ich erinnere mich an meine ersten Wochen an der Uni, in der man uns unter anderem auch durch die Bibliothek führte und uns erklärte wie man die Literaturverzeichnisse (s.g. Kataloge) nach geeignetem Fachmaterial durchwühlt. Mein Interesse an diesem Tag gelt den Magazinen. Ich fragte also den Angestellten wie man es anstelle nach allen Artikeln zu einem Bestimmten Thema zu suchen. Oder nach Beträgen in Büchern (Beispielsweise in einem Buch über Parteien in Deutschland das Kapitel über die CDU, weil man jede Menge Material zu eben und ausschließlich dieser Partei sucht). Die Antwort des Angestellten fiel hingegen lapidar aus. Die digitalen und auch im Internet einsehbaren Datenbanken werden von Mitarbeitern der Universitäts- und Landesbibliotheken gefüttert. Es sei schon anstrengend genug die regelmäßig angeschaffte Literatur darin einzufliegen, den Mitarbeitern abzuverlangen auch noch die Inhaltsverzeichnisse der Werke zu digitalisieren sei unzumutbar. Man solle sich dann doch lieber selber Bemühen und Beispielsweise sich durch die Sammlung des Spiegels oder der anderer Magazine wälzen. Das trainiere ja auch die nicht-digitalen Recherchefertigkeiten.
Jetzt sitze ich hier in England und komme mir vor wie im Schlaraffenland! Ich habe Zugriff auf Dutzende von Datenbanken über größtenteils sogar digitalen Inhalten aus der ganzen Welt. Beispielsweise meine Lieblingsdatenbank ist Nexis. Diese Datenbank wird täglich aktualisiert. Man kann nach Themen, Sachgebieten, Sprachen, Zeitungen/Magazinen, Autoren, (Tages-)Datum und vielen mehr suchen lassen und das in allen WELTWEITerscheinenden Zeitungen und Zeitschriften, welche dann auch alle als e-Document direkt aufrufbar sind. Die Suchmaschine um-/erfasst (derzeit) Dokumente, deren Originale bis zu ein Jahrhundert alt sein können! Und sie ist tagesaktuell! Was bedeutet, dass der Artikel aus der SAZ der heute erschienen ist auch gleichzeitig schon in Nexis such- und nachlesbar ist, genauso wie alle Artikel der "le Monde", "the Guardien" und "The LA Times". Und da regen sich so ein paar Bibliothekare über ein paar Dutzend Bücher im Monat auf, wenn Zeitungen doch täglich neu erscheinen.
Worüber ich auch nicht schlecht staunte, war die Werbung die mich erreichte. "The Ultimate StealPack" von Microsoft, welches eine MS-Office Ultimate 2007 Version für schlappe £38,99 (ca. 50,- €) enthielt. Das sind nicht mal ein Zehntel vom Originalpreis (ca. 500,- €). Rechnet euch das mal aus, jeder Student braucht einen Computer für Recherchen, Communication mit der Uni und den Kommilitonen und die zu erledigenden Aufgaben. Dabei kostet der Rechner nicht mal das Meiste. Man ist für gewöhnlich mit 300,- € schon ganz gut dabei. Doch meistens fehlen diese kleinen Extras (z.B. ein Schreibprogramm) die die ganze Sache dann teuer machen oder für qualitative Abstriche sorgen. Wenn man dann geschätzte 450,- € sparen kann, ist man doch schnell dabei!
Im Grunde sieht es wie folgt aus: Die deutschen Gesetze verbieten es, dass Universitäten und Schulen "Sonderangebote" von großen Firmen, wie z.B. Microsoft annehmen können und müssen statt dessen alles selber entwickeln, es von einer staatlichen Institution anfordern oder es (zu)teuer einkaufen, damit der Lernoutput nicht mit unterschwelligen Botschaften verwässert wird.
Wenn es nach mir ginge, nachdem ich das durchaus positive Beispiel "Britannien" kennengelernt habe, müsste diese Vorschrift gelockert werden. Sponsoren: Eindeutig ja! – Aber Werbung: Nein!
Vielleicht sollte man alles was Publiziert wird in einer Bundes- oder sogar Internationalen Datenbank registrieren und diese dann öffentlich einsehbar machen. Lizenzlose Dokumente oder Forschungsberichte werden dann dort auch gleich als e-Document verlinkt und zum Vereinfachen des Zugriffs von Außen und Verkürzen der Suche können dann private Suchmaschinen wie Google oder meinetwegen auch hausgemachte der einzelnen Universitäten sich der Daten bedienen. Die Privaten könnten das Layout ihrer Suchmasken dann auch mal so gestallten, dass man sich in der Sparsamkeit ihrer Eingabefenster nicht ständig verläuft. Denn die meisten Suchmaschinen haben zwar wunderbare Subroutinen, die einem optimale Ergebnisse liefern können, jedoch haben die meisten von ihnen auch einen so diffusen oder undurchsichtigen Seitenaufbau, dass es ein Wunder ist, wenn man mit seinen Sucheingaben tatsächlich das findet was man sucht. Ganz schlimm sind Seiten, die keine Schnellhilfen haben oder nur eine "normale Hilfe" die zu dick zum lesen ist. Das ist Furchtbar!
Vielleicht könnte man ja auch Verträge schließen, die es den Firmen erlauben sich Angestellte direkt aus den Lehrräumen zu akquirieren. Dann wäre es im beiderseitigen Interesse, dass die Ausgebildeten den Stoff richtig vermittelt bekommen. Akademien und die typisch deutsche Ausbildung machen es ja schon halb vor: Dadurch, dass die Studenten/Lehrlinge am Objekt geschult werden, lernen sie wesentlich effektiver und auch intensiver als wenn sie mit reiner Theorie konfrontiert werden. – Man stelle sich eine Ausbildung zum "Fahrzeugtechniker" vor, bei der nur Autos ohne Markennamen, wie VW, BMW oder Opel auf dem Kühler verwendet werden! – Doch abseits der normalen Lehre gibt es bisher leider nur technische und ökonomische Akademien, die diese zweigleisigen Ausbildungen anbieten.
Eine weitere Methode die Lehre ohne Werbung zu verbessern wäre ein Konzept, dass zurzeit hier in England in der Probe ist und an dem ich teilnehmen werde: Studenten gehen als eine Art "Lehrkraftassistenz" in Schulen. Sprich: Anstelle, dass Lehrer alleine gegen dreißig Schüler kämpfen müssen bis sie ausgebrannt in ein soziales Endlager eingeliefert werden müssen, werden sie temporär begrenzt von jungen, unverbrauchten und motivierten Studenten unterstützt. Diese geben umfangreiche Berichte über ihre Erfahrungen an die entsprechenden Stellen ab, die diese Auswerten und damit dann bei der Regierung (bisher erfolgreich) um weitere Gelder beten können und gleichzeitig ihre Aktion wo es nötig ist korrigieren können. Der positiven Effekte: Bessere Identifikation mit dem Lehrpersonal, lockere Atmosphäre, sowie bezahlter und unversteuerter Job für Studenten (£600 für 15 Schultage pro Jahr) der Einblicke in ein mögliches Berufsfeld gibt (Pädagogikstudium ist nicht vorausgesetzt!). Ein Projekt, das meiner Meinung nach nicht nur gut mit Studenten, sondern durchaus auch von Selbstständigen, Arbeitnehmern, Lehrlingen und Sozialdienstleistern durchgeführt werden könnte und nicht nur mit Geldern sondern auch mit Gesetzen gefördert werden müsste. So könnte beispielsweise neben einer adäquaten Bezahlung auch eine Jobsicherheit und sonstige Privilegien zugeschrieben werden.
Aber dies alles sind nur Gedankenspiele. Vielleicht fällt irgendwem noch mehr ein und setzt es vielleicht auch durch…
Bis dahin. Euer Don
Donnerstag, 13. November 2008
Schläfer in unserem Land
Für die Verwaltung der Gelder (genauer gesagt des Kredites, den man uns anvertraute) gründete man seinerzeit die Kreditanstalt für Wiederaufbau – Kurz: KfW – und hat in den letzten Jahrzehnten den Kredit wieder abbezahlt. Nun ist die KfW Staatlich (80% Bund – 20% Länder) und so ein Haufen von Urlaubsfanatiker haben den Karren in den Dreck gefahren.
Es war ein Donnerstag an dem der Verwaltungsratsvorsitzende verkündete dass zwei Manager der KfW vorläufig suspendiert seien. Sie (und ihre Kollegen) hätten am vorherigen Montag 300.000.000 € fahrlässig versenkt. Anstelle nämlich am davorliegen Freitag ihren Job zu machen und die Kumpel darauf hinzuweisen, dass da noch eine "Terminbuchung" im Computer wartet, die an die schon lange insolvente Lehman Brothers adressiert war, blieben die Herren stumm und mit ihnen der Rat und gemeinsam konnten sie dann zehn Minuten eher ins Wochenende. Reife Leistung. Jetzt haben sie ein extralanges Wochenende. Sie und die Bereichsleiter für Risikocontrolling. Der Verwaltungsratsvorsitzende und sein Stellvertreter machten außerdem deutlich, dass die Krise gebannt wurde. Aber da wussten sie noch nicht was noch kommen würde.
Klar: Mit Lehman brach die Bankengrippe aus. Erst schrie der Britische Premierminister, dann der französische Staatspräsident und die deutsche Bundeskanzlerin schloss die Mundwinkel und sagte: Nein. Die sind schon Groß, die müssen ihre Suppe selber löffeln!
Zwei Wochen später saßen die Größten in Europa an einem Tisch und haben sich beraten. Ergebnis: Staaten geben (unter Sonderkonditionen) Kredite. Coooool! Das gibt Gewinne! Und gelobt wird das ganze zurzeit von den Wirtschaftsweisen. Also haben wir alles richtig gemacht. Das sagen auch der Bundesfinanzminister und der Bundeswirtschafts- und Technologieminister und klopfen sich dabei gegenseitig auf die Schultern. Und damit sie auch keiner vermisst oder vergisst, dass sie wichtige Ämter bekleiden kommen sie gleich mit neuen "guten" Ideen die Wirtschaft anzukurbeln und das deutsche Finanzwesen zu senken. KfZ-Steuerbefreiungen (die nichts bringen), Subventionen und mehr Merkwürdiges. Nicht zu vergessen, dass der Finanzminister mit seinen nicht-deutschen Kollegen auf einer Konferenz verlangte, die schwarze Liste mit den "unkooperativen" Staaten, so genannte Finanzparadiese, um Kandidaten wie die Schweiz zu erweitern. – Man sind die fleißig!!
Nur um mal meine Namensarmut zu korrigieren: Der britische Premierminister heißt natürlich Gordon Brown und kann sich nach seiner Parteirede glücklich schätzen noch auf seinem Stuhl zu sitzen. Einen Deut schlechter und man hätte ihn gnadenlos abgesägt. Eineinhalb Monate danach kann man beobachten, dass seine Kontrahenten ihm keine Krisenschonung mehr lassen und anfangen ihn offen zu attackieren. Die Medien haben wieder ihren Spaß und ich auch.
Nicolas Sarkozy, Staatspräsident von Frankreich. Ein Mensch über den sonst nur die Zeitung mit den vier großen Buchstaben schreibt. Was sicherlich an seinem Eheleben liegt. Immer um den großen Zusammenhalt bemüht. Afrika, Europa, Finanzgipfel… er scheint überall einen großen runden Tisch bei sich zu haben. Da ist er dann mit Angela – "ich komme aus dem Osten, habe Geschmack beim Styling nur mein Styler nicht und habe Physik studiert" – Merkel, unserer geliebten Bundeskanzlerin, in guter Gesellschaft. Diese nämlich glänzt mit ihrer Standhaftigkeit in Sachen "Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden" (Siehe Volker Pispers, 2007: Bis neulich…) in immer wieder unterschiedlichen Varianten.
Aber die drei sind genauso interessant wie Bush Jr zwischen November und Januar.
Interessanter ist die Besetzung bestimmter Ministerposten. Da hätten wir Peer Steinbrück, der deutsche Bundesminister für Finanzen ist kurz davor den Haushalt auszugleichen und führt ein eisenhartes Finanzregiment. Und der Kerl macht da einen wirklich guten Job! Zumindest wenn er nicht gerade den RapPeer mimt (www.i-love-cash.de) oder einem seiner Nebenjobs nachgeht. Z.B. Verwaltungsratsvorsitzendenstellvertreter. In seinem Fall – ratet mal! – bei der KfW. Ja ganz recht! Peer hat mitgeholfen die KfW an die Wand zu fahren. Der Mann ist wohl informiert über internationale Finanzgeschehnisse und es zählt gleich doppelt zu seinem Geschäft solche Dinge zu wissen und zu lenken.
Aber der Mann ist ja nur Stellvertreter. Der Verwaltungsratsvorsitzende heißt mit vollem Namen Michael Glos, ist komatös und nebenberuflich Politiker. Aufgabenbereich: Bundesminister für Wirtschaft und Technologie. Ja: ganz recht! Der Kerl, der seinen Kollegen Steinbrück lobt und anschließend die Maßnahmen von Hilfspaketen rechtfertigt und verteidigt, deren Bedarf er mit verschuldet hat und augenscheinlich nichts dagegen unternommen hat UND dafür auch noch ganz oben in der Hierarchie hockt, der ist nach wie vor ungeschoren.
Verdammt nochmal! Ich habe mir sämtliche Nachrichten PodCasts runtergeladen, die ich finden konnte, ich lese die Times und ziehe mir die BBC und Sky rein und keiner kommentiert in irgendeiner Weise was Glos und Konsorten da verbockt haben (VOR LAUFENDEN KAMMERAS!!!! IN DER TAGESSCHAU!!!). Entweder es kommt bei mir nicht alles an und sie haben mit Glos schon lange das Highlanderfinale zelebriert. Oder – und das halte ich für eine Sauerei! – weder Medien noch Wirtschaftsmechanismen oder sonstwer stört, was da abgeht.
Nichts! Keine Kritik, kein Garnichts.
Seht's mal so: Ich glaube der Steinbrück ist das Beste, was uns seit langem finanztechnisch wiederfahren konnte. Andererseits ist ein Glos dann aber auch das Schlechteste und vor lauter "CreditCrunsh" (das nennen die hier so!) hat keiner aufgepasst, wer eigentlich wirklich Schuld hatte. Schließlich wissen wir ja alle, dass das nur die Manager waren. Die Spitzenmanager in den Vorstandsetagen, die das Geld aus dem Fenster schmeißen. Vor allem unseres und es dann auch noch wieder von uns zurückverlangen, damit sie es nochmal rausschmeißen können – Macht ja schließlich Spaß!
Wenn ihr den Glos das nächste Mal in der Glotze, auf dem Titelblatt einer Zeitung seht oder als Randnotiz im Radio hört. Dann denkt immer daran, dass der Kerl 300.000.000 € versenkt hat und davon jeder Deutsche (also auch du!) statistisch gesehen rund 3,65 € besessen hat und jetzt nicht nur opfern musste, sondern außerdem auch noch mal zurückzahlen darf. Und das nicht mehr nur für die KfW sondern gleich auch nochmal für BayernLB und Co.
Toll!
Beste Grüße, euer fast explodierter, ….Don
Mittwoch, 5. November 2008
Da gibt's so'n Blog
Wer hätts gedacht?
Guy Fawkes Day
Remember, remember
the 5th of November
the Gunpowdertreason and plot.
I know of no reason
why the Gunpowertreason
should ever be forgot
Dienstag, 28. Oktober 2008
1st Strike of "rights, rules and engagements"
Okay.
After nobody was able to tell me what a "Bilschgeruch" is, I decided to strike back. Now I write nonsense and you have to swallow it.
This is my first blog post and maybe the worst ever. And I apologize to everyone who won't be able to understand me, when I'm doing this in English.
But honestly: Shit happens.
About my person: I am one kind of a nobody, my name is a hoax and I don't care about it. Still following? Good. Keep up!
The World is a bad place. It's dumped in a trash bin, ruined by its inhabitants, drained till exhaustion and used as a sponge to clean up a muddled bar. And now, after everything looks nice and tidy again, the show can start off again. Or at least we think about it this way. OR, when this didn't happen yet, it's going to happen soon, if no one takes the responsibility to interfere.
Some time ago I watched the clip of www.storyofstuff.com where it is quite good outlined how many things are related to every other thing. The golden arrow is not only a symbol in this sense; it has become the most important thing in our lives. However, do you know anyone who is actually aware of all the relations between what we buy and what happens on our and to our planet? You see, it is the only earth we have!
So, whoever You are. Kick your ass into gear one and further on and save this bloody planet. It is my planet, my world, my life (and yours of course). Don't waste it!
Hopefully I will be able to gather more than just one silly homepage, to activate you. But everyone has to get responsible for his or her doings. Taking a good look at "the Story of Stuff" and this page may be a good start. But only a start. Get involved! NOW!
Freitag, 24. Oktober 2008
Kurz mal nicht da...
Bis denne ;)
Samstag, 18. Oktober 2008
Spaß im Dunkeln: Batzy kicks ass!!
Endlich gemeinsam in einem Film: Batman, Joker und ... ach, seht selbst!
Dienstag, 14. Oktober 2008
Let there be Rock
Also hier ein kleiner Eintragsmix den man wohl unter spiegel.de im Bereich Panorama einordnen würde.
AC/DC die Altmeister des Rock'n'Roll veröffentlichen in den nächsten Tagen (17.10.2008) ihr neues Album "Black ICE" in Deutschland. Das spezielle daran ist das die CD in verschiedenen Coverdesigns ausgegeben wird, die nach dem zufallsprinzip ausgewählt werden, zumindest wenn man das Album beim Onlineversand Amazon.de bestellt.
!!!Sammleralarm!!! kann das nur wieder bedeuten und wird die Kassen der australischen Altrocker gehörig klingeln lassen. ;-)
Natürlich lassen sich die alten Herren auch eine Welttournee nicht nehmen. Also packen sie die Familienpackung "Digitalis" ein und sind 2009 für einige Termine auch in Deutschland. Meinen verlässlichen Quellen zu Folge sind aber bereits etliche Konzerte (auch eines in Bremen) schon vor dem offiziellen Ticketverkaufsstart restlos ausverkauft. Ein Beweis dafür das es doch noch Menschen mit Musikgeschmack gibt. :-)
Was solls, anvisiert ist ja eh das Subway to Sally Konzert am 2. Weihnachtstag in Bremen, Konrad weiß bereits das er quasi unter Zwang steht dort mit mir hinzugehen. Also wer sonst noch mit will sollte sich möglichst bald die Tickets sichern.
---
Zum Abschluß wäre da noch eine weitere amüsante und wie ich finde beeindruckende Meldung die ich heute auf shortnews.de lesen durfte. Ich zitiere an dieser Stelle:
"USA: Protestaktion - Schülerin Jennifer heißt jetzt "CutoutDissection.com"
"Jennifer T., 19 Jahre alte Schülerin aus der US-amerikanischen Stadt Asheville, nahm den Namen einer Internetseite an, um ihrem Protest gegen Sezierungen von Tieren während des Biologieunterrichts Ausdruck zu verleihen.
Als die Schülerin im Unterricht einen Hühnerflügel aufschneiden sollte, erreichte sie, dass die Schulregeln geändert wurden. Ziel war, im Unterricht ohne die Sezierung von Tieren auszukommen. Nach der rechtswirksamen Namensänderung trägt die 19-Jährige nun den Namen "CutoutDissection.com".
Die Webseite setzt sich dafür ein, dass Tiere moralisch korrekt behandelt werden. Der neue Name, die Kurzform lautet Cutout, mache zwar manchmal Probleme, aber selbst ihr Vater respektiere die Entscheidung seiner Tochter."
Kommentar von mir:
Die Konsequenzen die sich daraus nun in Zukunft für die Namensvergabe bei Neugeborenen ergeben, darf sich jeder einmal selber vorstellen.Bis dahin
--
dobebo
Neuerungen
endlich kann ich mal etwas offener sprechen, denn ich habe grade die Einstellungen dieses Blogs geändert.
Zum einen habe ich alle ausgeschlossen, die nicht auf der Gästeliste stehen. Das heist wir sind jetzt unter uns! Kein Prollo, der querschießt, ohne dass ich ihn identifizieren und rausschmeißen kann. Und niemand der uns ausspionieren kann, denn ich hab (schon vorher) sämtliche Suchmaschinen von dieser Seite gebannt. Macht euch also Luft und SPRECHT! gerade heraus.
Zum anderen habe ich die Liste der Autoren erweitert, damit das hier ein bisschen bunter zugeht. Alles nette Leute, mit nur ganz dünnen Strafakten ;)
Noch etwas: Verwendet nach Möglichkeit immer die vorhandenen Label, denn sie sind stark eingeschränkt! Woran ich auch nichts ändern kann.
Zudem: Wenn ihr meint, ihr kennt da wen, der muss noch unbedingt auf die Leser- oder sogar auf die Autoren-Liste muss, dann schreibt mir. Ich bin der einzige, der Einladungen aussprechen kann.
Das ist soweit alles. Ich wünsch euch viel Spaß beim Bloggen, euer
--
Don
Montag, 13. Oktober 2008
Oh Schreck ... Der Keck ist weg!
Nun, um es kurz zu machen, meine erste Vorlesung in "Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung" war sehr "gemütlich".
Insgesamt gesehen fragte ich mich um 19 Uhr, nach einem Seminar, drei Vorlesungen, dem Verteilen von Flyer in Wechloy und der Übergabe an den neuen RL TM von AIESEC, wiedermal warum ich am ersten Tag eigentlich hingehe. Es passierte ja doch nie was...
Halt, das ist nicht ganz richtig. Denn der Keck ist weg. Einige meiner Kommilitonen fiel das auch auf und fielen dann aus allen Wolken, als ich sie mal eben kurz aufklärte :)
Blacky aus Oldenburg, noch 11 Monate.
Freitag, 10. Oktober 2008
heute: 10.10.2008
Daran ist ja nichts Besonderes, sollte man denken. Allerdings, sind mir zwei Dinge ins Auge geschossen, die ich einfach nicht für mich behalten kann.
Zum einen hat mal wieder Frau Dr. Merkel, ihren Senf abgegeben. Sie sagte, dass in global vernetzten Angelegenheiten [wie etwa den Finanzen] auch globale Regeln gesetzt werden müssen. Das Ganze hat natürlich den Hintergrund, dass dann solche Ereignisse wie der "Credit Crunsh" verhindert werden sollen, doch ich vermisse, dass irgendwer dazwischen ruft: "Und was ist mit Menschenrechten, Umweltschutz, Kriegsrecht, Schürfrechten und Terrorabwehr??"
Denn das hat die gute Frau Dr. (der Physik) übersehen. Erstens gibt es bereits einige Regelwerke, zweitens sind sie alle strittig und drittens sind sie alle nicht wasserdicht.
Ganz nebenbei: Welches Land hat denn die letzten 18 Jahre (seit / wegen Wiedervereinigung) über Rezession geklagt und nach günstigen Konjunkturen an den Börsen gelechzt? Das wahren ja wohl wir! Und jetzt soll das alles reformiert werden??
Wer hat sich denn vor Brown und Sarkozy gestellt und hat behauptet (zu Recht!) dass in Europa andere Mechanismen greifen und alles sicher und in Ordnung ist. Dass die Ammies schließlich selbst schuld sind. Das wahren WIR / unsere Regierungsvertreter! Und jetzt heißt es "Wir müssen eine gemeinsame Lösung finden" (Das ist nicht von Merkel, das ist von V. Pispers und der hat es von Merkel. Sie hat lediglich den Text geändert). Das das der Sarkozy sagt, das hab ich ihm verziehen - der weiß es halt nicht besser. Und ich hab mich gefreut, dass Angie souverän (sinngemäß) gesagt hat, dass das nicht unser Problem sei. Obwohl ich doch mit den Zähnen geknirscht habe, denn wer konnte da schon wissen, ob nicht doch (und es kam ja so) die Welle von einem Kontinent zum nächsten schwappt. (Übrigens: Wasser ist für Banktransfairs kein Hindernis mehr!) Sarkozy meinte übrigens, als die Welle dann tatsächlich ihre volle Macht entfaltete, man solle europaweit Maßnahmen ergreifen. Der Depp hatte nur vergessen, dass das Bankwesen zwar angefangen wurde vereinheitlicht zu werden, aber eben nur für die Kunden. Die Strukturen sind alle immer noch komplett unterschiedlich. Ein gemeinsames mehrere Zehn-billionen € schweres Paket zu schnüren - so viel wäre tatsächlich nötig! - wäre völlig nutzlos, denn die Gelder würden völlig nutzlos im Sand verlaufen. Es muss von jedem Land einzeln angegangen werden - anders geht es nicht. Und jetzt kommt, in der Stunde höchster Not, Merkel und verkündet ihre Weisheiten, gemeinsamer Bemühungen. Super!




Also, noch mal zum Zusammenfassen: Wenn uns in dreißig Jahren der Erstickungtot droht und wir haben in den letzten dreißig Jahren bereits ausreichend Abgase in die Luft geblasen, um das zu gewährleisten (die Meldung des schnelleren Abschmelzens der Pole und Bebirgsgletscher kam Anfang der Woche), was wiederum jegliches CO²-sparen sinnlos macht - denn die Auswirkungen werden ja erst in einem Jahrzehnt wirksam (noch nicht spürbar, das dauert noch viel länger!) - dann lassen wir uns Zeit. Dann streiten wir uns untereinander ums Geld und dubiose Vertragsschlupflöcher. Aber wenn es uns in der Börse zwickt, dann schreien wir gleich laut auf.
Wenn sich Afrikanische Stämme gegenseitig abmetzeln, dann sehen wir weg, genauso wie wir stumm bleiben wenn Russland ein mehrere tausend Mann starkes Ü-Ei über die Grenze wirft. Macht mich das wild?
NEIN!!! Aber nicht doch!
Gleich nach Merkel kam in der Sendung dann noch ein Experte zu Wort.
Also ich bin kein Wirtschaftsexperte und ich hab auch keine Ahnung von Spekulation, auch wenn ich manchmal zu viel spekuliere; aber kann mir mal jemand erklären, was die Brillenschlange, mit den positiven Entwicklungen in der Finanzkrise meint? Namentlich "Bereinigung der Rohstoffpreise"... ??

Aber meinen Lieblingsbericht war über Georgien. Die russischen Truppen sind abgezogen, das Land ist wieder sicher und friedlich. Ganz sicher und friedlich, nein! Ein Franzose, samt Gefolge und Kameramännern schläppt unzählige "Betroffene" mit sich durch die Landschaft und lässt sich die Gegend zeigen.
Ganz ehrlich!! Die Leute haben mein Mitleid. Ich möchte in meinem Leben keinen Krieg erleben müssen, vor allem nicht wenn er wie ein Überfall über mich herein bricht. Wobei es mir auch noch egal ist wer angefangen hat: Die Welt traut "dem Russen" nicht, der Russe sagt "die Georggier wahren's" und die Georggier haben den Hundeblick aufgesetzt. Wer schuld ist, kann ich nicht feststellen... Ich weiß nur, dass das früher oder später eh zu Krieg gekommen wäre und dass dann Russland mitgemischt hätte, war auch klar.
Was der Franzose nun aber von sich gegeben hat, schlägt dem Fass den Boden aus: Er sagt wir [die €uropäischen Steuerzahler] müssten dringend Mittel zusammenkratzen, um dem zerstörten Georgien beim Wiederaufbau zu helfen. Und der Arsch hat das auch noch zugesagt!

Erstens: Georgien ist nicht in der EU.
Zweitens: Wenn sich meine beiden Nachbarn streiten und der eine dem anderen das Haus abfackelt, bau ich keinem von beiden ein neues. Vor allem dann nicht wenn ich nichts damit zu tun habe.
Gut: Aus dem kleinen Filmchen von "Mit offenen Karten" wissen wir folgendes: Durch Georgien könnte in Zukunft Öl und Gas in die EU kommen. Das macht das Land attraktiv für Investitionen und unattraktiv für Krisen (zumindest für uns).
Es wieder aufzubauen, zumindest soweit, dass die Infrastruktur wieder steht, kann ich verstehen... Aber dann soll der Kerl doch bitte Klartext reden und nicht einen auf nett machen. Europa- und Frankreichwahlen sind noch nicht und Georggier wählen ihn eh nicht mit. Außerdem: Wo wahren da die Ammies? Die sind doch für sowas zuständig...
Wie geht es euch? Was ist in Deutschland überhaupt wirklich los?
Kommentare sind also wie immer ausdrücklich erwünscht! Postet was das Zeug hält. Und postet alles was euch einfällt. Mir ist langweilig und ich hör nur offizielles, das ist noch viel langweiliger. Tut was dagegen. Regt euch auf - regt mich auf - Schreibt mehr!!
Sonntag, 5. Oktober 2008
Geht mal wieder in's Kino!
"He morphs from a loner
into a perfectly oiled
Swiss army knife"
"Righteous Kill" 2/5 Sterne
"Alexandra" 3/5 Sterne
"Death Race" 1/5 Sterne
"Redbelt" 2/5 Sterne
Heute habe ich mich jedenfalls dazu hinreisen lassen, den Artikel mal zu prüfen. Zumindest zum Teil, denn schließlich kosten Kinokarten hier Pfund - und das sitzt traditionell etwas schwerer in der Börse als der Euro. Ich habe mich also ins neu eröffnete Kino im neu errichteten "Cabot Circus"-Einkaufsmeilen-Irgendwas verirrt und mir eine Eintrittskarte für Taken gekauft. Ein Deal, der sein Geld wert war. Neue Plüschsessel, Teppiche in denen die Füße versinken,wie im Treibsand, unterbezahlte Angestelltem die einem was zu trinken anbieten und den Warteraumsessel für einen heranhohlen und erst dann die Hand aufhalten... Ja, das ist das Leben!
Kostet ja auch nur £5,50 für Studenten, die in der 2. Klasse landen oder £12,00 in der 1. Klasse (dann aber für alle und nicht für alle Filme).
Jetzt aber mal zum Film: Ganz ehrlich, wenn Bruce Willice (geb. 1955) doch mal wieder an Rente denken sollte (wie schon öfter in seinem Leben), hab ich da einen guten Ersatz gefunden. Liam Neeson (geb. 1952 !) ist eindeutig härter. Bruce läuft und tötet neben her die bösen Buben. Neeson stürmt - und dann ist auch schon alles vorbei. Ich schätze dass er im Film um die 60 Menschen getötet hat. Die meisten davon mit bloßen Händen im Forbeigehen, einen hat er gefolltert und Todesrennen fährt er neben bei. Eben ein echtes Multitalent / Schweizer Taschenmesser.
Doch was auf der Leinwand wirklich (!) markellos arrangiert ist, hat auch seine Schatten. Die einen sind gewollt: Zum Ersten sind da immer die nicht ganz so realitätsfernen Bilder von Frauenschlepperbanden, ihren Verstecken und ihren Opfern, die doch nicht so ganz spurlos an einem vorbei gehen. Zum Zweiten aber auch das bedrückende Gefühl, dass er tatsächlich zu spät kommen könnte, um seine Tochter zu retten, die dann an einem dieser Orte, bei einem dieser Typen mehr als nur ihre Unschuld verlieren könnte.
Die andere Art von Schatten ist ein leidiges Thema; eine Kleinigkeit, die mich zum Zähneknirschen bringt. Wo der Film in Stimmung, Aufbau, Handlung und Aktion punktet, sind sämtliche Dialoge für den A****!!!! Und ich meine nicht nur die Dialoge im akustischen Sinne - sprich: die Texte - sondern auch das Arrangement. In der einen Situation zeigen sie die schroffe Wirklichkeit, in der nächsten eine so zuckersüße und aalglatte Welt, dass es weh tut zuzusehen. Zuerst denkt man, das wäre einfach nur arrangiert, um die Unterschiede aufzuzeigen und den Zuschauen mit dem Zaunpfahl eine vors Gesicht zu knallen... lam Ende stellt sich leider heraus, dass das eher das Gegenteil der Fall ist: Der Schuss geht voll nach hinten los.
Liebe Freunde,
tut mir einen Gefallen: geht ins Kino und sagt mir wie die anderen Filme der Liste waren, bevor ich es tuhe, nochmal bereuhe und mich nochmal frustig hinter die Tastatur klemme. - Oder besser noch: tut es nicht und ich auch nicht und wir werden alle auch morgen wieder ruhig schlafen können.
(Hoffentlich.)
Freitag, 3. Oktober 2008
Georgienkonflikt
Und was soll ich sagen, ich hab da was ausgegraben:
Regelmäßig läuft auf Arte, dem Deutsch/Französisch coproduzierten Fernseh-Sender, eine Dokumentationsreihe die sich vielfälltigsten Themen widmet und zur Aufarbeit dieser sich teilweise Tief in Kartenmaterial und Geschichtsbüchern vergräbt. Das Format ist standartmäßig 15 Min. lang und somit auch nicht zu lang. Als DVD-Sämmlung würde sich diese Serie übrigens sehr gut in jedem halbwegs geführten Archiv machen; irgendwo zwischen "100 Jahre - Der Countdown" und "Karambolage".
Auch wenn die Folge, die ich ausgegraben habe älter als der Konflikt ist, wird doch sehr gut illustriert, was da hinten so vor sich geht.
An dieser Stelle also viel Vergnügen mit "Mit offenen Karten":
Dienstag, 30. September 2008
Ein Späßchen
PS:
Kommentare sind - wie immer - eindeutig erwünscht!
Montag, 29. September 2008
Brit = (bunt & anders)
An alle Elektriker da draußen, die jetzt wahrscheinlich schon lachen oder zumindest die Nase rümpfen, es geht noch besser: in jedem Stecker ist eine Schmelzsicherung eingebaut (bei drei Pins sind die Stecker so riesig, dass das geht).
Bei Neukauf eines jeden Geräts muss man deshalb vor Gebrauch zwei Dinge tun.
- Man entfernt die Schutzkappe von den dicken drei Pins.
- Man bemerkt die darunterbefindliche Skitze des Innenlebens dieses Steckers.
An diesem Punkt habe ich mich gefragt was das soll. Denn in einem Anfall von unbegründeter Besorgnis, glaubte ich, es könne doch möglich sein, dass wenn das Drecksding tatsächlich durchbrennt, es so heiß wird, dass der Zettel in Rauch aufgeht und dabei die umliegende Gebäudestruktur gleich mitnimmt. Also ist es wohl ratsam den kleinen Zettel einfach wegzuschmeißen. Andererseits sollte er zur Hand sein, falls es doch mal dazu kommt, dass die Sicherung durchbrennt und man sie auswechseln muss. Sprich: wo sind die Schrauben, die ich anfassen darf, welcher Draht, hat für welchen Pin, welche Farbe und was in dem Kasten ist die Sicherung und wie mache ich den ganzen Kram wieder zu???? ;)
Ganz davon abgesehen, (Achtung: männlicher Standardspruch!) dass das so schwer ja nicht sein kann, fällt mir noch was auf: Wenn bei uns - in good old Germany - jemand versucht was aufzuschrauben, dann erlischt sofort die Garantie und wenn danach was passiert (z.B. Brandschäden an Haus und Inventar) dann zahlt keine (deutsche) Versicherung der Welt mehr.
Ein weiteres technisches Wunderwerk, sind die hier Fußgängerampeln. Zum einen schalten sie langsamer: Wenn man's Knöpfchen drückt, dann können schon mal locker ein bis zwei Minütchen vergehen, bis es grün leuchtet. Doch es leuchtet nicht nur nicht vor einem - quasi direkt ins Gesicht - sondern ganz diskret neben einem. Was erst nicht so schlecht klingt, ist leicht blöd, denn der deperte Deutsche glotzt natürlich auf das sich bewegende Umfeld, nicht auf die schlecht ausgeleuchtete Ampelanlage direkt neben ihm. Was er vor allem dann tut, wenn die Funzel in ca. 185cm Höhe angebracht ist, er selbst aber einer der wenigen Abgebrochenen von läppischen 168 cm ist.
Auch wenn Autofahrer auf englischen Straßen nahezu freie Bahn haben ist es leicht doof, wenn man eine von sechsspurige normale Straße überqueren will, wie es sie bei mir vor der Haustür gibt. Diese meine Lieblingsampelanlage, teilt die von acht auf sechs Spuren verjüngte Fahrbahn in drei Abschnitte (das ist in England so üblich), die dank einer nicht vorhandener "Grünen Welle" (auch üblich) einzeln im Zick-Zack-Kurs (die Inseln sind so üblicherweiße angelegt) abgegangen werden müssen. Das kann locker fünf Minuten dauern, bis man auf der anderen Seite ankommt und seinen Bus verpasst. Das habe ich nur einmal gemacht. Inzwischen habe ich die britische Routine erst den Knopf zu drücken und dann trotz rot über die Straße zu gehen. Warum ich trotzdem den Knopf drücke? Naja, das ist dann nicht für mich, sondern für die Frau mit fünf Kindern, die nach mir kommt. Aber glaubt ihr, dass außer mir das sonst jemand schockt? Ehrlich gesagt nutzt NIEMAND die Ampeln.
Statt dessen neigen die Briten tatsächlich dazu erschreckend gerade und geduldig einzelne Schlangen zu bilden. Eine einzige Warteschlange, die sich auch noch dann so perfekt durch die Supermarktgänge und Flughafenhallen schlängeln, wenn es ein Dutzend Schalter und Terminals gibt, auf die sie sich verteilen könnte. Meine Vermutung ist ja, dass die Briten heimlich auf einen Eintrag ins Buch der Rekorde trainieren... aber das nur so...
Ebenso "nur so" und neben bei, kann ich berichten, dass die Radioshows komisch sind. Ich meine deren Stil haben wir von denen übernommen, aber dass die sich zum Teil mit ein- oder sogar zweistündigen Dialogen "bespaßen" ist für mich zu viel. Ich brauche meine 10 bis 15 Minuten Nachrichten in der Stunde und Musik sonst komm ich doch morgens nicht aus dem Bett! Gut die Werbung ist geschenkt. Wenn das sonstige Programm kostenlos in meine Stube geschwebt kommt, dann soll's erlaubt sein, aber der Rest bitte in extenso!
Überhaupt ist deren Marketing anders als unseres. Gut, wozu will ich, dass alles gleich ist?? Nein, ganz im Gegenteil - deren Strategien sind legitim, vor allem wenn sie mir Geld sparen. Arme Studenten wie ich leben schließlich von der Hand in den Mund. Bei uns weiß man, dass die Preise im Rhythmus der Jahreszeiten steigen und sinken und dass die meisten Angebote fadenscheinig und unseriös sind. Das mag bei denen auch so sein, aber die kleistern einen nicht mit Sonder-Werbe-Zeitungseinlagen zu, sondern mit Coupons und Rabatten als Hefte und sogar in Kalendern. Und sie schleudern damit nur so um sich: sparen Sie £100, £150, £300 ...! Das Merkwürdige ist, dass das nicht mal gelogen ist: Gut, zugegeben £150 auf 20 Coupons zu verteilen, wo man dann trotzdem jeweils noch was bezahlen muss, ist schon fast hinterhältig. Aber das Studentenangebot (Achtung: Schleichwerbung!) MS-Office Ultimate für £40 statt für ca. 500€, ist da dann doch schon ein Hammer (1€ = £1,25) .
Mal zurück zu den Bussen: Wenn sie voll sind, fahren Sie an einem vorbei und wenn sie leer sind, man sie aber nicht an die Haltestelle ranwinkt, fahren sie ebenfalls weiter. Nachdem ich beides zusammen mit drei Dutzend anderen Studenten eine Stunde lang an verschiedenen Bussen ausprobieren durfte, nehme ich jetzt den Bus eine Stunde eher als nötig, um zur Uni zu kommen. Das hat den Vorteil, dass ich mir dann im Campus-internen Supermarkt noch eine Zeitung kaufen kann (ich bevorzuge "The Times" im Studentenangebot für 25p statt 80p, obwohl ich mir auch gerne "The Independent" in Farbe und mit einem Extra (Kaffeebecher, 1l Limo,…) für 40p statt £1 andrehen lasse), welche ich dann bei einem Cappuccino in aller ruhe durcharbeite. Was ungewöhnlich ist, denn ich bevorzuge eigentlich Online-Nachrichten. Aber englische Zeitungen sind nur halb so groß wie deutsche, was es einfacher macht sie zu falten und zudem sind die Artikel wesentlich kompakter und angenehmer zu lesen (wenn man mal vom Fremdsprachaspekt absieht).
Cappuccino übrigens deswegen, weil Tee am Morgen mich nicht vom Hocker haut und Engländer trotz Espresso-Maschine keinen vernünftigen, "echten" Kaffee zu Stande bringen.
Freitag, 26. September 2008
Wenn man mal...
Was mich vor allem verblüfft hat, war der kleine Themenpark vor meiner Haustür. Ein Spielplatz, der ausschließlich aus Holzbauten besteht. Alles zusammen erweckt den Anschein, als sei es aus einem mittelalterliches Dorf entführt worden.Was sieht man da: einen Dorfplatz, zwei komische Figuren die einen Baumstamm durch die Gegend schleppen, Wachtürme zu allen Seiten, Soldaten die die hölzerne Wehr bewachen, eine Burg in der Mitte und eine kleine (dachlose) Hütte am Rand. Darum und dazwischen laufen Schweinchen (aus Holz) und weiden Schaafe (ebenso). Niedlich, nicht? Ich schätze in Deutschland wäre das Kriegsverherlichung (oder so was) gewesen und somit ein Fall für die Jugendschutzbeauftragten. Vielleicht ist das auch der Grund, warum man sich daheim dann lieber mit schnöden, aussage-stirilen, aber pädagogisch ganz bestimmt wesentlich wertvolleren Plastik- und Stahlungetümen begnügt, die ich irgendwie für langweilig halte.
Wusstet ihr, dass Bristol auf eine glorreiche Zeit des Menschenhandels zurück blicken kann? - JA! Echt wahr!
Erst letztes Jahr, so erzählte man mir, sei eines der größten und bedeutsten - oder war es das letzte seiner Art? - den Flammen zum Opfer gefallen. Schade, ich hätte es unbedingt besuchen wollen... !
Donnerstag, 18. September 2008
Ihr habt einen fahren lassen
Montag, 15. September 2008
Auf großer Fahrt
Naja... ich wer
Samstag, 13. September 2008
Dies ist ein Test!
Einen Test schreibt man, um zu testen, ob das was man testen will, den Test bestehenderweise übersteht und somit funktionstüchtig seinen, von einem selbst, Kraft des Willens und der Technik vorgesehenen Zweck, erfüllt... und wenn ich das hier lese und nicht Kopfschmerzen bekomme, dann hat es geklappert!Schöne Grüße euch allen
Also: Wer eine Veröffentlichung in diesem Blog wünscht, kann mir seinen Post an studioffroad@googlemail.com schicken (welcher vorher geprüft wird!) oder einen Kommentar zu dem jeweiligen Post machen. Um einen Kommentar machen zu können, müsst ihr entweder über einen beliebigen OpenID-Account (z.B. AIM) oder einen Google-Account verfügen.
Viel Spaß beim Bloggen!
